Häufig gestellte Fragen

Auch die Bundesregierung hat weiterführende Informationen zum Thema "Corona-Schutz-Impfung" zusammengestellt.

Zudem können Sie sich ab sofort mit Fragen zur Covid-19-Impfung an eine neu eingerichtete Hotline des Landes Niedersachsen wenden. Unter der Rufnummer (0800) 99 88 665 zwischen ist diese Hotline von Montag bis Sonnabend von 8 bis 20 Uhr besetzt.

 

Wo ist das Impfzentrum?

Auf dem Gelände der Firma Roadsound, Robert-Bosch-Straße 1, 49393 Lohne. (Kartenansicht unter "Anfahrt und Kontakt")

Die Zufahrt ist ausgeschildert. Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Das Impfzentrum ist außerdem mit dem moobil+ Bussystem des Landkreises Vechta erreichbar. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität stehen im Impfzentrum vor Ort insgesamt vier Rollstühle zur Verfügung.

Kann ich mir das Impfzentrum aussuchen?

Bürger können ab sofort nur noch Impftermine in dem Impfzentrum buchen, welches Ihrem Wohnort zugeordnet ist. Eine Buchung außerhalb des eigenen Wohnort-Landkreises ist nicht mehr möglich.

 

Wer betreibt das Impfzentrum? Wie lange ist das Impfzentrum in Betrieb?

Der Landkreis Vechta betreibt das Impfzentrum im Auftrag des Landes Niedersachsen. Der Betrieb wird zum 30.09.2021 eingestellt.

Wer wird geimpft?

Jeder Bürger ab 12 Jahren kann die Impfung erhalten. Die Impfung ist freiwillig.

Warum wird geimpft?

Mit der Impfung soll die Corona-Pandemie eingedämmt werden. Ziel ist außerdem ein Schutz der besonders gefährdeten Mitbürger (Risikogruppen) und Berufsgruppen.

 

Wann gehen die Impfungen los?

Das Impfzentrum des Landkreises Vechta ist ab dem 15.12.2020 betriebsbereit.

In Abstimmung mit dem Land Niedersachsen ist der Corona-Impfstart am 04.01.2021. Zunächst starten die mobilen Impfteams, die sich um die besonders vulnerablen Menschen und Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen kümmern.

Wann kann ich mich für einen Impftermin anmelden?

Seit Mitte Dezember ist die folgende Impf-Hotline geschaltet: (0800) 99 88 665. Die Hotline steht Ihnen zunächst für allgemeine Fragen zum Impfen, aber noch nicht zur Vereinbarung von Impfterminen zur Verfügung. (Alle anderen Fragen im Zusammenhang mit Corona beantworten die Kolleginnen und Kollegen in der Corona-Hotline unter 0511/1206000).

Ab dem 28. Januar 2021 können Termine für die erste Impfgruppe (Personen ab einem Alter von 80 Jahren) über die Hotline (0800) 99 88 665 oder die Internetplattform www.impfportal-niedersachsen.de vereinbart werden.

Wichtig ist zu wissen, dass nur „Termin-Pärchen“ vergeben werden. Das heißt, der 1. und der 2. Termin werden gleichzeitig vergeben. Der vollständige Impfschutz ist nur unter Berücksichtigung der zweiten Impfung gewährleistet.  

Personen über 80 Jahre werden von ihrer jeweiligen Stadt oder Gemeinde postalisch über den Beginn der Terminvergabe informiert. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die Hilfe eines Impfpaten in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie bei der Terminvergabe Unterstützung benötigen, melden Sie sich bitte bei Ihrer Stadt.

Wie kann ich die Impfung erhalten? Wie wird ein Termin vereinbart?

Ab dem 28. Januar 2021 können Termine für die erste Impfgruppe (Personen ab einem Alter von 80 Jahren) über die Hotline (0800) 99 88 665 oder die Internetplattform www.impfportal-niedersachsen.de vereinbart werden. 

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass nur „Termin-Pärchen“ vergeben werden. Das heißt, der 1. und der 2. Termin werden gleichzeitig vergeben. Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Termine wahrgenommen werden.

Quelle: Land Niedersachsen FAQ Covid-19 Impfungen

Erhalte ich eine Terminbestätigung und eine Terminerinnerung?

Ja! Die Terminbestätigung erhalten Sie vom Land Niedersachsen. Sie können sich aussuchen, ob Sie eine Terminbestätigung per E-Mail oder per Brief erhalten möchten. Die Terminbestätigung enthält neben den persönlichen Daten ihre beiden Impftermine, einen Termin-Code sowie die Adresse Ihres Impfzentrums.

Der Terminbestätigung beigefügt sind auch allgemeine Informationen rund um das Impfen. Bitte bringen Sie die Bestätigung zu den Impfterminen mit.

Ja. Eine Terminerinnerung über den von Ihnen gewählten Kontaktweg (E-Mail oder Brief) erhalten Sie jeweils zwei Werktage vor den Terminen der 1. und 2. Impfung.

Quelle: Land Niedersachsen FAQ Covid-19 Impfungen

Was passiert, wenn die zweite Impfung nicht wie vorgesehen verabreicht werden kann, weil ich erkrankt bin?

Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Impftermine wahrgenommen werden. Deshalb werden beide Impftermine zusammen vergeben. Wenn Sie den 2. Termin – bitte nur in dringenden Ausnahmefällen, z.B. Fieber über 38,5°C! – nicht einhalten können, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline unter der 0800 99 88 665 des Landes Niedersachsen. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

Quelle: Land Niedersachsen FAQ Covid-19 Impfungen

Kann ich einen Termin auch wieder stornieren?

Das ist generell möglich. Bitte stornieren Sie online unter: www.impfportal-niedersachsen.de

Alternativ wählen Sie die Termin-Hotline des Landes Niedersachsen unter 0800 99 88 665. Dann kann der freigewordene Termin wieder vergeben werden.

Wenn Sie den ersten Termin bereits wahrgenommen haben, sollten Sie den zweiten Termin zum vorgesehenen Zeitpunkt unbedingt einhalten. Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Termine eingehalten werden.

Quelle: Land Niedersachsen FAQ Covid-19 Impfungen

Kann ich ohne Impftermin-Bestätigung des Landes zum Impfzentrum kommen und eine Impfung erhalten?

Nein, dem Impfzentrum wird nur Impfstoff für die bestätigten Impfungen zur Verfügung stehen. Impfungen für weitere Personen sind nicht möglich.

Welche Impfstoffe erhält das Impfzentrum des Landkreises Vechta?

Das Impfzentrum im Landkreis Vechta wird mit den Impfstoffen BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson beliefert.

Kann ich im Impfzentrum zwischen (ggf. mehreren verfügbaren) Impfstoffen wählen?

Nein. Eine Wahl des Impfstoffes im Impfzentrum ist im Moment nicht möglich, da der Impfstoff streng nach der Impfverordnung des Bundes und dem Erlass des Landes Niedersachsen in die festgelegten Priorisierungsgruppen zugeteilt wird.

Wie oft wird geimpft?

Der vollständige Impfschutz ist nur unter Berücksichtigung der zweiten Impfung gewährleistet.

  • mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer nach 42 Tagen
  • mRNA-Impfstoff von Moderna nach 42 Tagen
  • Vektor-Impfstoff von AstraZeneca nach 84Tagen

Für den Impfstoff von Johnson & Johnson ist nur eine einzige Impfung erforderlich.

Was muss ich alles zur Impfung mitbringen?

Impfberechtigung des Landes, Impfpass, Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)

Im Falle einer medizinischen Indikation

  • Nachweis des behandelnden Arztes nach §3 oder §4 CoronaImpfVO bzw. Berechtigungsschreiben der Ministerin Frau Behrens

Im Falle einer beruflichen Indikation:

  • Nachweis des Arbeitgebers nach §3 CoronaImpfVO

Kontaktpersonen von Pflegepersonen und Schwangeren:

  • Nachweis bitte über den Vordruck unter dem Menüpunkt „Unterlagen
Wie sicher ist ein neuer Covid-19-Impfstoff?

Wie sicher ist ein neuer Covid-19-Impfstoff?

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle („Surveillance“) zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und Hersteller-unabhängig - vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.

Auch bei einem neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt z.B. 1 Fall auf > 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der Surveillance erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.

Quelle: Robert-Koch-Institut (RKI)

Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer Covid-19-Impfung beobachtet?

Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Die STIKO (Ständige Impfkommission) hat zunächst nur die Evidenz für den BioNTech/Pfizer Impfstoff, bei dem die Zulassung in Deutschland unmittelbar bevorsteht, bewertet. Dabei wurde die Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach Verabreichung des Impfstoffs auftraten, bei Geimpften mit einer Placebogruppe verglichen.

Was lokale Reaktionen anbetrifft, so berichteten in der Altersgruppe 16-55 Jahre 83% der Geimpften und 14% der Teilnehmer der Placebo-Gruppe über Schmerzen an der Einstichstelle nach der ersten Dosis. 6% der Geimpften und 1% der Placebo-Gruppe dieser Altersgruppe berichteten über Rötung an der Einstichstelle, während 6% vs. 0% über Schwellung klagten. Insgesamt traten in der Altersgruppe der >55-Jährigen weniger Lokalreaktionen auf.

Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit (fatigue; Impfung: 47%; Placebo: 33%), Kopfschmerzen (42% vs. 34%) sowie Muskelschmerzen (21% vs. 11%) die häufigsten Ereignisse nach der 1. Dosis in der Altersgruppe 16-55 Jahre. Nach der zweiten Impfstoffdosis traten systemische Reaktionen ähnlich häufig auf.

Insbesondere schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Vier schwere unerwünschte Ereignisse wurden als impfstoffbezogen klassifiziert (Schulterverletzung; axilläre Lymphadenopathie; paroxysmale ventrikuläre Arrhythmie; Parästhesie des rechten Beins). Weder in der Verum- noch in der Placebogruppe traten Todesfälle auf, die auf die Injektion des Impfstoffs oder der Kochsalzlösung zurückzuführen waren.

Quelle: Robert-Koch-Institut (RKI)

HINWEIS: Das Paul-Ehrlich-Institut führt eine Befragung mit Hilfe der App "SafeVac 2.0" zur Verträglichkeit der Covid-19-Impfstoffe durch. Je mehr geimpfte Personen teilnehmen und Informationen übermitteln, desto besser lässt sich die Verträglichkeit der Impfstoffe beurteilen. Alle Informationen sowie den Download für die App finden Sie hier: https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2020/201222-safevac-app-smartphone-befragung-vertraeglichkeit-covid-19-impfstoffe.html.

Was ist, wenn ich die Impfung nicht vertrage?

Im Impfzentrum sind Ärzte und medizinisch geschultes Personal anwesend, die für eine sofortige Betreuung zur Verfügung stehen.

Ist eine Impfung erforderlich, wenn ich bereits eine Corona-Infektion durchgemacht habe?

Die STIKO empfiehlt für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Es gelten folgende Empfehlungen:

  1. Personen mit gesicherter symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.
  2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-Cov-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.
  3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach dieser Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die 2. Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COVID-19-Symptome bzw. der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

(Stand vom 15.07.2021)

Ist eine Impfung gefährlich, wenn ich bereits eine Corona-Infektion durchlaufen habe?

Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach bereits unbemerkt durchgemachter SARSCoV-2-Infektion eine Gefährdung darstellt. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit, vor Verabreichung einer COVID-19-Impfung das Vorliegen einer akuten asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

Wer ist die STIKO?

Die STIKO ist die Ständige Impfkommission. Sie entwickelt Impf-Empfehlungen für die Impfung der gesamten Bevölkerung.

Wer nimmt die Impfungen vor?

Impfbefähigte Personen, wie z.B. Ärzte oder medizinisch geschultes Personal. Zudem arbeiten im Impfzentrum Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Kräfte aus dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie weiteres Personal.

Wer bezahlt die Impfung?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung kostenlos.

Wie sorgt der Landkreis für Sicherheit und Hygiene im Impfzentrum?

Der Landkreis Vechta erstellt ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept, das neben dem Impf- und Wartebereich im Innern des Gebäudes auch den Ein- und Zugangsbereich umfasst. Die Impfpersonen müssen ab dem Verlassen bzw. bis zum Betreten des Verkehrsmittels, mit dem sie zum Impfzentrum an- bzw. abreisen, einen Mund-Nasenschutz tragen. Auf dem gesamten Gelände besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes.